Kostenlose E-Rechnung · Stand September 2026

E-Rechnung kostenlos erstellen 2026: 5 kostenlose Möglichkeiten für XRechnung und ZUGFeRD

Für eine E-Rechnung musst du nicht zwingend sofort ein kostenpflichtiges Buchhaltungsprogramm abonnieren. Mehrere Anbieter stellen kostenlose Tarife bereit, mit denen sich XRechnungen, ZUGFeRD-Rechnungen oder andere strukturierte E-Rechnungen erstellen lassen. Entscheidend ist allerdings, die Grenzen des jeweiligen Gratis-Tarifs zu kennen.

Zuletzt geprüft: 12. September 2026 Geeignete Formate: XRechnung · ZUGFeRD Kosten: ab 0 €
Kurz gesagt Ja, du kannst eine E-Rechnung 2026 kostenlos erstellen. Für wenige Rechnungen reichen kostenlose Tarife häufig vollkommen aus. Vor der Entscheidung solltest du aber prüfen, wie viele Rechnungen erlaubt sind, welche Formate unterstützt werden, ob Empfang und Archivierung enthalten sind und ob später zusätzliche Kosten entstehen können.
0 Euro ist möglich

Kann man eine E-Rechnung wirklich kostenlos erstellen?

Ja. Es gibt mittlerweile mehrere Anbieter, die dauerhaft kostenlose Tarife für die Erstellung strukturierter Rechnungen anbieten.

Besonders interessant sind diese Angebote für Selbstständige, Freiberufler, Gründer und kleine Unternehmen, die nur wenige Rechnungen schreiben oder zunächst Erfahrungen mit der E-Rechnung sammeln möchten.

1–3

Sehr wenige Rechnungen

Ein dauerhaft kostenloser Tarif mit kleinem monatlichem Kontingent kann bereits vollkommen ausreichen.

XML

Einzelne E-Rechnungen

Wer nur gelegentlich eine strukturierte Rechnung benötigt, braucht nicht zwingend ein vollständiges Buchhaltungspaket.

∞

Mehr Rechnungen

Einzelne kostenlose Angebote erlauben sogar eine größere oder unbegrenzte Zahl von E-Rechnungen.

„Kostenlos“ heißt nicht bei jedem Anbieter dasselbe. Ein Tarif kann bei der Rechnungserstellung kostenlos sein, aber Grenzen bei Kontakten, Dokumenten, Buchhaltungsfunktionen, Webzugang, Archivierung, Support oder zusätzlichen Rechnungen haben.
Anbietercheck September 2026

5 Möglichkeiten, eine E-Rechnung kostenlos zu erstellen

Die folgenden Angebote besitzen nach aktuellem Anbieterstand einen kostenlosen Tarif oder eine dauerhaft kostenlose Nutzungsmöglichkeit.

Leistungen und Preise können sich ändern. Prüfe deshalb vor der Registrierung immer noch einmal die aktuelle Preis- und Leistungsübersicht des Anbieters.

Viele E-Rechnungen

Accountable Rechnungen Free

0 € / Free-Tarif
  • unbegrenzt E-Rechnungen versenden
  • XRechnung
  • ZUGFeRD
  • Empfang von E-Rechnungen
  • Smartphone-App
  • begrenzte zusätzliche Buchhaltungsfunktionen

Interessant, wenn du kostenlos eine größere Zahl strukturierter Ausgangsrechnungen erstellen möchtest.

Accountable E-Rechnung im Detail →

Der kostenlose Tarif ist stärker auf die Smartphone-Nutzung ausgerichtet. Umfangreichere Funktionen können einen kostenpflichtigen Tarif erfordern.
Hohes Dokumentenlimit

easybill Free

0 € / Grundtarif
  • bis zu 50 Dokumente pro Monat
  • Rechnungen inklusive E-Rechnungen
  • E-Rechnung versenden und empfangen
  • 1 Benutzerzugang
  • bis zu 3 Kontakte
  • Steuerberater-Zugang

Das hohe Dokumentenkontingent ist interessant, allerdings begrenzt der Free-Tarif die Zahl der verwaltbaren Kontakte.

easybill E-Rechnung im Detail →

Wichtig: easybill weist zusätzlich Archivierungskosten abhängig vom gespeicherten Dokumentenbestand aus. Auch Mehrdokumente über dem Kontingent können Kosten verursachen.
Buchhaltung inklusive

Papierkram FREE

0 € / dauerhaft
  • dauerhaft kostenlose Basisversion
  • Rechnungen und Angebote
  • E-Rechnungen
  • Kontakte
  • Projekte
  • Zeiterfassung und Belegverwaltung

Interessant für Selbstständige, die neben der Rechnungserstellung auch einfache Buchhaltungs- und Projektfunktionen nutzen möchten.

Papierkram E-Rechnung im Detail →

Prüfe für deinen konkreten Einsatzzweck und das gewünschte Rechnungsformat den jeweils aktuellen Funktionsumfang des Free-Tarifs.
E-Invoicing-Fokus

B2Brouter Basic

0 € / ohne zeitliche Beschränkung
  • bis zu 24 Transaktionen pro Jahr
  • Rechnungen senden und empfangen
  • bis zu 10 Kontakte
  • internationale Rechnungen
  • Rechnungskorrekturen
  • webbasierte Nutzung

Eine interessante Lösung, wenn du nur gelegentlich E-Rechnungen austauschst und eine spezialisierte E-Invoicing-Plattform suchst.

Das Jahreslimit umfasst Transaktionen wie gesendete und empfangene Rechnungen sowie bestimmte steuerliche Meldungen.
Die beste kostenlose Lösung hängt vom Nutzungsszenario ab. Drei Rechnungen im Monat, 50 Dokumente, unbegrenzte E-Rechnungen oder 24 Transaktionen im Jahr sind sehr unterschiedliche Tarifmodelle. Vergleiche deshalb nicht nur den Preis von 0 Euro.
Schnellvergleich

Kostenlose E-Rechnungsprogramme im Überblick

Anbieter Kostenloser Umfang XRechnung / ZUGFeRD Besonderheit Worauf achten?
sevdesk 3 (E-)Rechnungen pro Monat XRechnung + ZUGFeRD unbegrenzt Kontakte und Produkte kleines Monatslimit
Accountable unbegrenzt E-Rechnungen im Free-Tarif XRechnung + ZUGFeRD starker Fokus auf Selbstständige Free-Tarif vor allem App-orientiert
easybill bis zu 50 Dokumente pro Monat E-Rechnung Versand & Empfang vergleichsweise großes Dokumentenkontingent 3 Kontakte und mögliche Zusatz-/Archivierungskosten
Papierkram dauerhafte FREE-Version E-Rechnungsfunktionen Buchhaltung, Projekte und Zeiterfassung konkreten Format- und Funktionsumfang prüfen
B2Brouter 24 Transaktionen pro Jahr E-Invoicing spezialisierte E-Rechnungsplattform Jahreslimit für Transaktionen

Tarifstand: 12. September 2026. Anbieter können Preise, Limits und Funktionen jederzeit ändern. Maßgeblich sind die aktuellen Angaben des jeweiligen Anbieters.

Auswahlhilfe

Welche kostenlose Lösung passt zu welchem Nutzer?

1–3 Rechnungen

Nebenberuflich Selbstständige

Bei sehr geringem Rechnungsvolumen kann ein Tarif mit wenigen kostenlosen Rechnungen pro Monat bereits ausreichen.

Mehr Rechnungen

Freelancer

Wer regelmäßig E-Rechnungen erstellt, sollte besonders auf das Dokumentenlimit achten.

Buchhaltung

Gründer

Eine kostenlose Lösung mit Kontakten, Angeboten, Belegen und Buchhaltungsfunktionen kann den Einstieg vereinfachen.

Nur gelegentliche E-Rechnung

Für wenige Rechnungen pro Jahr kann eine spezialisierte E-Invoicing-Lösung mit Jahreskontingent interessant sein.

Viele verschiedene Kunden

Achte nicht nur auf die Zahl der Rechnungen, sondern auch auf das Limit der speicherbaren Kontakte.

Wachsendes Unternehmen

Prüfe frühzeitig, was ein später notwendiges Upgrade kostet und wie leicht Daten exportiert werden können.

Für den Einstieg muss „kostenlos“ nicht „provisorisch“ bedeuten. Eine sauber eingesetzte kostenlose Rechnungssoftware kann für ein kleines Unternehmen völlig ausreichend sein. Entscheidend ist, dass der Funktionsumfang zu den tatsächlichen Prozessen passt.
Schritt für Schritt

So erstellst du kostenlos eine E-Rechnung

1

Kostenlosen Anbieter auswählen

Vergleiche Rechnungsmenge, Kundenlimit, unterstützte Formate, Versand, Empfang und mögliche Zusatzkosten.

2

Unternehmensdaten einrichten

Hinterlege Firmenname, Anschrift, Steuernummer beziehungsweise USt-IdNr. und weitere Stammdaten.

3

Kunden anlegen

Erfasse den Rechnungsempfänger mit korrekter Firmenbezeichnung und Anschrift.

4

Rechnung erfassen

Leistungsbeschreibung, Leistungszeitpunkt, Entgelt, Steuersatz und weitere erforderliche Angaben eingeben.

5

E-Rechnungsformat wählen

Je nach Anbieter und Empfänger beispielsweise XRechnung oder ZUGFeRD auswählen.

6

Strukturierte Rechnung erzeugen

Das Programm erstellt aus deinen Rechnungsdaten den strukturierten Datensatz.

7

Rechnung prüfen

Kontrolliere Pflichtangaben, Beträge und Format und nutze möglichst eine technische Validierung.

8

Versenden und aufbewahren

Übermittle die E-Rechnung beispielsweise per E-Mail und bewahre die strukturierte Originaldatei auf.

Format auswählen

Kostenlos XRechnung oder ZUGFeRD erstellen?

Für viele kleine Unternehmen stellt sich zunächst die Frage, welches der beiden verbreiteten deutschen E-Rechnungsformate verwendet werden sollte.

XML

XRechnung

Die XRechnung ist ein vollständig strukturiertes XML-Format.

Sie wird besonders häufig bei öffentlichen Auftraggebern und in stark automatisierten Prozessen verwendet.

XRechnung verstehen →

XRechnung erstellen →

PDF + XML

ZUGFeRD

ZUGFeRD kombiniert eine sichtbare PDF/A-3-Datei mit eingebetteten strukturierten XML-Daten.

Für viele klassische B2B-Geschäftsbeziehungen ist das Hybridformat besonders praktisch.

ZUGFeRD verstehen →

ZUGFeRD erstellen →

Nicht jede ZUGFeRD-Ausprägung erfüllt automatisch die Anforderungen der deutschen E-Rechnung. Das BMF nennt ZUGFeRD ab Version 2.0.1 grundsätzlich als geeignet, ausgenommen sind jedoch insbesondere die Profile MINIMUM und BASIC-WL. Für normale B2B-Anwendungen ist ein EN-16931-konformes Profil regelmäßig die naheliegende Wahl.

Direkter Vergleich: XRechnung vs. ZUGFeRD .

Auch kostenlos muss korrekt sein

Welche Angaben braucht die kostenlose E-Rechnung?

Ein kostenloses Programm befreit nicht von den steuerlichen Anforderungen. Die E-Rechnung muss die für den jeweiligen Rechnungsfall erforderlichen Pflichtangaben enthalten.

  • vollständiger Name und Anschrift des leistenden Unternehmers
  • vollständiger Name und Anschrift des Leistungsempfängers
  • Steuernummer oder Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
  • Ausstellungsdatum
  • eindeutige Rechnungsnummer
  • Art und Umfang der Leistung
  • Liefer- oder Leistungszeitpunkt
  • Entgelt
  • Steuersatz und Steuerbetrag beziehungsweise erforderlicher Steuerbefreiungshinweis
  • je nach Rechnungsfall weitere gesetzliche Angaben
Bei einer E-Rechnung müssen die Pflichtangaben strukturiert enthalten sein. Es reicht grundsätzlich nicht, dass eine Information nur auf einer optisch schönen PDF-Darstellung erscheint, während sie im strukturierten Datensatz fehlt.

Ausführliche Checkliste: E-Rechnung Pflichtangaben .

Vor dem Versand

Kostenlose E-Rechnung prüfen und validieren

Gerade wenn du zum ersten Mal eine XRechnung oder ZUGFeRD-Datei erstellst, sollte das Ergebnis vor dem Versand sorgfältig kontrolliert werden.

Eine Validierung kann unter anderem Formatfehler, fehlende Pflichtfelder und bestimmte logische Widersprüche erkennen.

Technisch

Validator

Prüft strukturierte Daten gegen technische und fachliche Regeln.

Inhaltlich

Eigene Prüfung

Kontrolliere Kunde, Leistung, Preise, Steuer und Zahlungsdaten.

Ein grünes Validator-Ergebnis ist keine Garantie dafür, dass die Rechnung wirtschaftlich richtig ist. Ein Validator kann beispielsweise nicht wissen, ob die Leistung wirklich erbracht oder der vereinbarte Preis tatsächlich richtig eingetragen wurde.

Zur vollständigen Anleitung: E-Rechnung prüfen und validieren .

Vorher prüfen

Wann kann eine kostenlose E-Rechnung später doch Geld kosten?

Nicht jeder kostenlose Tarif bleibt bei jeder Nutzung vollständig bei null Euro. Vor der Entscheidung solltest du insbesondere folgende Punkte prüfen.

€

Dokumentenlimit

Was passiert, wenn du mehr Rechnungen als im Free-Tarif vorgesehen erstellst?

€

Archivierungskosten

Prüfe, ob die dauerhafte Speicherung von Dokumenten im kostenlosen Tarif enthalten ist oder separat berechnet wird.

€

Kontaktlimit

Ein hohes Rechnungslimit nutzt wenig, wenn nur sehr wenige Kunden gespeichert werden können.

€

Empfang von E-Rechnungen

Manche kostenlose Angebote konzentrieren sich vor allem auf Ausgangsrechnungen.

€

Sonderfälle

Abschlagsrechnungen, Gutschriften, Reverse Charge, wiederkehrende Rechnungen oder besondere Formate können zusätzliche Funktionen erfordern.

€

Export und Anbieterwechsel

Prüfe, wie du Rechnungen, Kundendaten und Archiv später exportieren kannst.

Besonders bei easybill genau auf die Archivierung schauen. Der Free-Grundtarif wird aktuell mit 0 Euro angeboten, easybill weist jedoch zusätzlich dokumentenabhängige Archivierungskosten aus. Damit ist „Free“ nicht in jedem Nutzungsszenario gleichbedeutend mit dauerhaft exakt 0 Euro Gesamtkosten.
Häufige Idee

Kann ich die E-Rechnung kostenlos mit Word oder Excel erstellen?

Eine normale Word-, Excel- oder PDF-Rechnung ist für sich genommen keine E-Rechnung im Sinne der seit 2025 geltenden Definition.

Dafür fehlt der strukturierte, maschinenlesbare Rechnungsdatensatz.

Keine E-Rechnung

Einfaches PDF

Eine aus Word oder Excel exportierte normale PDF-Datei ist seit 2025 lediglich eine sonstige Rechnung.

E-Rechnung

Strukturierte Daten

Erforderlich ist ein geeignetes strukturiertes Format, beispielsweise XRechnung oder eine passende ZUGFeRD-Ausprägung.

Theoretisch lässt sich XML auch manuell erzeugen – praktisch ist das für normale Nutzer wenig sinnvoll. Ein spezialisiertes Rechnungsprogramm reduziert Fehler bei Pflichtfeldern, Syntax, Steuercodes, Summen und Formatregeln erheblich.
Nach dem Versand

Muss eine kostenlos erstellte E-Rechnung aufbewahrt werden?

Ja. Ob die Software kostenlos oder kostenpflichtig war, ändert nichts an der steuerlichen Aufbewahrungspflicht.

Rechnungen müssen umsatzsteuerlich grundsätzlich acht Jahre aufbewahrt werden. Bei einer E-Rechnung ist zumindest der strukturierte Teil so zu erhalten, dass er unversehrt in seiner ursprünglichen Form vorliegt.

Vor einem Anbieterwechsel zuerst den Datenexport klären. Verlasse dich nicht darauf, dass ein kostenloses Konto über die gesamte gesetzliche Aufbewahrungsfrist unverändert verfügbar sein wird. Eine nachvollziehbare Export- und Archivierungsstrategie ist sinnvoll.

Ausführlich: E-Rechnung aufbewahren & archivieren .

Wachstum

Wann lohnt sich eine kostenpflichtige E-Rechnungssoftware?

Ein kostenloser Tarif ist vor allem dann attraktiv, wenn Rechnungsvolumen und Prozesse überschaubar bleiben.

Mit zunehmendem Geschäft kann dagegen eine kostenpflichtige Lösung wirtschaftlicher sein, obwohl eine kostenlose Lösung theoretisch noch nutzbar wäre.

  • viele Rechnungen pro Monat
  • viele Kunden und Lieferanten
  • automatische Zahlungserkennung
  • wiederkehrende Rechnungen
  • Abschlags- und Schlussrechnungen
  • automatisiertes Mahnwesen
  • DATEV- oder Steuerberater-Schnittstellen
  • mehrere Mitarbeiter
  • automatisierter Rechnungseingang
  • API-, ERP- oder Shop-Anbindungen

Kostenlos starten – später gezielt erweitern

Für kleine Rechnungsvolumen kann eine kostenlose Lösung völlig ausreichen. Sobald Prozesse komplexer werden, lohnt sich ein Vergleich des gesamten Funktionsumfangs und nicht nur des Monatspreises.

Fehler vermeiden

9 Fehler beim kostenlosen Erstellen einer E-Rechnung

×

1. Ein normales PDF für eine E-Rechnung halten

Eine unstrukturierte PDF-Datei erfüllt die neue Definition der E-Rechnung nicht.

×

2. Nur auf den Preis von 0 Euro schauen

Dokumenten-, Kontakt- und Funktionslimits können entscheidender sein.

×

3. Archivierungskosten übersehen

Bei einzelnen Anbietern können trotz kostenlosem Grundtarif zusätzliche Kosten entstehen.

×

4. Falsches E-Rechnungsformat wählen

Der Rechnungsempfänger kann bestimmte technische Anforderungen vorgeben.

×

5. Pflichtangaben unvollständig erfassen

Auch kostenlose Software kann fehlerhafte Stammdaten nicht automatisch richtig machen.

×

6. Die Rechnung vor Versand nicht prüfen

Technische Validierung und inhaltliche Kontrolle bleiben sinnvoll.

×

7. Nur Ausgangsrechnungen betrachten

Seit 2025 müssen inländische Unternehmen grundsätzlich auch E-Rechnungen empfangen können.

×

8. XML-Datei nach dem Versand löschen

Der strukturierte Originaldatensatz muss entsprechend den Aufbewahrungsvorschriften erhalten bleiben.

×

9. Exportmöglichkeiten erst beim Anbieterwechsel prüfen

Kläre frühzeitig, wie du Rechnungen und Stammdaten aus dem System herausbekommst.

FAQ

Häufige Fragen zur kostenlosen E-Rechnung

Kann ich eine E-Rechnung kostenlos erstellen?

Ja. Mehrere Softwareanbieter bieten dauerhaft kostenlose Tarife, mit denen sich strukturierte E-Rechnungen erstellen lassen. Die kostenlosen Tarife unterscheiden sich allerdings deutlich bei Rechnungsmenge, Kontakten, Formaten und Zusatzfunktionen.

Welche kostenlose Software kann XRechnungen erstellen?

Unter anderem bieten sevdesk und Accountable aktuell kostenlose Tarife mit XRechnungsfunktion an. Auch weitere Anbieter unterstützen kostenlose E-Rechnungsprozesse. Der aktuelle Funktionsumfang sollte vor der Nutzung geprüft werden.

Kann ich ZUGFeRD kostenlos erstellen?

Ja. Es gibt kostenlose Tarife, die ZUGFeRD-Rechnungen unterstützen. Beispielsweise nennen sevdesk und Accountable ZUGFeRD ausdrücklich für ihre kostenlosen Angebote.

Ist eine kostenlose E-Rechnung genauso gültig wie eine kostenpflichtig erstellte?

Der Preis der Software ist für die steuerliche Einordnung nicht entscheidend. Maßgeblich ist, ob die Rechnung die gesetzlichen und technischen Anforderungen des jeweiligen Rechnungsfalls erfüllt.

Kann ich mit Word oder Excel eine E-Rechnung erstellen?

Eine gewöhnliche Word-, Excel- oder daraus erzeugte PDF-Rechnung ist für sich genommen keine E-Rechnung nach der seit 2025 geltenden Definition. Eine E-Rechnung benötigt strukturierte, maschinenlesbare Rechnungsdaten.

Reicht eine kostenlose PDF-Rechnung aus?

Eine einfache PDF-Datei ist seit 2025 keine E-Rechnung, sondern eine sonstige Rechnung. Während der gesetzlichen Übergangsfristen kann sie unter den jeweiligen Voraussetzungen noch verwendet werden.

Wie viele E-Rechnungen kann ich mit sevdesk kostenlos erstellen?

Nach dem Anbieterstand im September 2026 können im kostenlosen sevdesk-Tarif bis zu drei Rechnungen beziehungsweise E-Rechnungen pro Monat erstellt werden. Unterstützt werden XRechnung und ZUGFeRD.

Wie viele E-Rechnungen kann ich mit Accountable kostenlos erstellen?

Accountable nennt für seinen Tarif „Rechnungen Free“ aktuell unbegrenzte ZUGFeRD- und XRechnungen. Zusätzliche Buchhaltungs- und Zugriffsoptionen unterscheiden sich von den kostenpflichtigen Tarifen.

Ist easybill wirklich komplett kostenlos?

easybill bietet einen dauerhaft kostenlosen Free-Grundtarif mit bis zu 50 Dokumenten pro Monat. Der Anbieter weist jedoch zusätzlich dokumentenabhängige Archivierungskosten sowie mögliche Kosten für zusätzliche Dokumente aus. Deshalb sollte die aktuelle Preisübersicht vor der Nutzung genau geprüft werden.

Kann ich eine kostenlose E-Rechnung per E-Mail versenden?

Ja. Das Umsatzsteuerrecht schreibt für normale B2B-E-Rechnungen keinen einheitlichen Übermittlungsweg vor. Eine E-Rechnung kann beispielsweise als geeignete Datei per E-Mail übermittelt werden.

Muss ich eine kostenlos erstellte E-Rechnung validieren?

Eine technische Validierung ist keine eigenständige Voraussetzung für die steuerliche Anerkennung. Das Bundesministerium der Finanzen hält sie jedoch für sinnvoll und empfiehlt eine Validierung bereits bei Erstellung und Versand.

Muss eine kostenlos erstellte E-Rechnung archiviert werden?

Ja. Für Rechnungen gilt umsatzsteuerlich grundsätzlich eine Aufbewahrungsfrist von acht Jahren. Bei einer E-Rechnung muss zumindest der strukturierte Teil so erhalten werden, dass er unversehrt in seiner ursprünglichen Form vorliegt.

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Quellen und aktuelle Anbieterinformationen

Anbieter- und Tarifstand zuletzt geprüft am 12. September 2026. Preise, Funktionsumfang, Dokumentenlimits und kostenlose Tarife können von den jeweiligen Anbietern jederzeit geändert werden. Vor einer Registrierung sollten deshalb die aktuellen Tarifbedingungen direkt beim Anbieter geprüft werden. Diese Seite dient der allgemeinen Information und stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung dar.